»Rheinisches Landesmuseum, Bonn
Projekt in Zusammenarbeit mit K. Lohrer und Dieter K. Keck«
Thema: Kultur

  • Bauherr: Landschaftsverband Rheinland, Dezernat 2, Hochbau
  • Nutzung: Museum
  • Standort: Bonn
  • Auszeichnungen: Auszeichnung Guter Bauten Bonn-Rhein-Sieg 2004
  • BGF: 31.195 m2
  • BRI: 135.700 m3
  • Fotografie: Roland Halbe, Stuttgart, Gerhard Bosch, Herrmann+Bosch Architekten

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»Rheinisches Landesmuseum, Bonn
Projekt in Zusammenarbeit mit K. Lohrer und Dieter K. Keck«
Thema: Kultur

Vierzig Jahre nach der letzten Erweiterung ist das Rheinische Landesmuseum vollständig baulich modernisiert und erweitert worden.
Im Zuge der Neustrukturierung von Ausstellungs- und Erschliessungsräumen wurde auch die städtebauliche Situation sowie die Nutzung der öffentlichen Freiflächen neu definiert: Das eigentliche Museum, bestehend aus dem historischen Altbau von 1909 und dem Erweiterungsbau von 1967, wurde innerhalb der Blockbebauung als Solitär freigestellt. Eine attraktive Fußgängerverbindung führt über den Skulpturengarten von der Bachstraße zum Eingang in der Colmantstraße.
Das neue repräsentative Raumkonzept der Halle mit Rampen, Stegen und Treppen verknüpft alle Ausstellungsebenen der beiden Bauteile und schafft dadurch eine neue Gesamteinheit.

So entsteht eine spannungsvolle Raumabfolge, die unterstützt durch Seiten- und Oberlicht vielfältige Ausstellungsmöglichkeiten und Erlebnisbereiche bietet.
Diese räumliche Konzeption wird durch besondere Materialien verdeutlicht: Schichtartig folgen auf die zentralen, mit Eichenholz belegten Hallenräume die Ausstellungsbereiche des Altbaus mit farbig behandelten Montagewänden, die neu hinzugefügten Seitenschiffe in Sichtbeton, umschlossen mit einer naturbelassenen Holzschale, geschützt durch eine geschuppte Glashülle.

Zum Platz an der Colmantstraße wird der Raum zwischen der plastisch ausgeformten Holzschale und der Glashülle zu einer Vitrine für zwei Großexponate aufgeweitet und bildet den einladenden Haupteingang zum Museum.
Die Klarheit der Grundrissstruktur, das Verhältnis von offenen und geschlossenen Ausstellungsflächen und gezielte Tageslichtführung ermöglichen vielfältige und flexible Ausstellungsnutzungen und bieten dem Besucher eine selbstverständliche Orientierung im neuen Rheinischen Landesmuseum.

Das Gebäude wird durch einen Vortragsaal für 250 Personen mit einer Bühne für multifunktionale Veranstaltungen ergänzt.


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Rheinisches Landesmuseum, Bonn
Projekt in Zusammenarbeit mit K. Lohrer und Dieter K. Keck

Rheinisches Landesmuseum, Bonn
Projekt in Zusammenarbeit mit K. Lohrer und Dieter K. Keck

Das eigentliche Museum, bestehend aus dem historischen Altbau von 1909 und dem Erweiterungsbau von 1967, wurde innerhalb der Blockbebauung als Solitär freigestellt. Eine attraktive Fußgängerverbindung führt über den Skulpturengarten von der Bachstraße zum Eingang in der Colmantstraße.


Kultur
»Rheinisches Landesmuseum, Bonn
Projekt in Zusammenarbeit mit K. Lohrer und Dieter K. Keck«


  • Bauherr: Landschaftsverband Rheinland, Dezernat 2, Hochbau
  • Nutzung: Museum
  • Standort: Bonn
  • Auszeichnungen: Auszeichnung Guter Bauten Bonn-Rhein-Sieg 2004
  • BGF: 31.195 m2
  • BRI: 135.700 m3
  • Fotografie: Roland Halbe, Stuttgart, Gerhard Bosch, Herrmann+Bosch Architekten

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»Rheinisches Landesmuseum, Bonn
Projekt in Zusammenarbeit mit K. Lohrer und Dieter K. Keck«

Vierzig Jahre nach der letzten Erweiterung ist das Rheinische Landesmuseum vollständig baulich modernisiert und erweitert worden.
Im Zuge der Neustrukturierung von Ausstellungs- und Erschliessungsräumen wurde auch die städtebauliche Situation sowie die Nutzung der öffentlichen Freiflächen neu definiert: Das eigentliche Museum, bestehend aus dem historischen Altbau von 1909 und dem Erweiterungsbau von 1967, wurde innerhalb der Blockbebauung als Solitär freigestellt. Eine attraktive Fußgängerverbindung führt über den Skulpturengarten von der Bachstraße zum Eingang in der Colmantstraße.
Das neue repräsentative Raumkonzept der Halle mit Rampen, Stegen und Treppen verknüpft alle Ausstellungsebenen der beiden Bauteile und schafft dadurch eine neue Gesamteinheit.

So entsteht eine spannungsvolle Raumabfolge, die unterstützt durch Seiten- und Oberlicht vielfältige Ausstellungsmöglichkeiten und Erlebnisbereiche bietet.
Diese räumliche Konzeption wird durch besondere Materialien verdeutlicht: Schichtartig folgen auf die zentralen, mit Eichenholz belegten Hallenräume die Ausstellungsbereiche des Altbaus mit farbig behandelten Montagewänden, die neu hinzugefügten Seitenschiffe in Sichtbeton, umschlossen mit einer naturbelassenen Holzschale, geschützt durch eine geschuppte Glashülle.

Zum Platz an der Colmantstraße wird der Raum zwischen der plastisch ausgeformten Holzschale und der Glashülle zu einer Vitrine für zwei Großexponate aufgeweitet und bildet den einladenden Haupteingang zum Museum.
Die Klarheit der Grundrissstruktur, das Verhältnis von offenen und geschlossenen Ausstellungsflächen und gezielte Tageslichtführung ermöglichen vielfältige und flexible Ausstellungsnutzungen und bieten dem Besucher eine selbstverständliche Orientierung im neuen Rheinischen Landesmuseum.

Das Gebäude wird durch einen Vortragsaal für 250 Personen mit einer Bühne für multifunktionale Veranstaltungen ergänzt.


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