»Instandsetzung Verwaltungsgebäude, Landwirtschaftliche Sozialversicherung«
Thema: Nachhaltiges Bauen, Neubau, Verwalten

  • Bauherr: Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft, Landw. Krankenkasse
  • Nutzung: Verwaltungsgebäude
  • Realisierungszeitraum: 01/2002 – 07/2003
  • Standort: Vogelrainstr. 25, Stuttgart
  • Auszeichnungen: Beispielhaftes Bauen Stuttgart 2007, Deutscher Verzinkerpreis 2005
  • BGF: 1.700 m2
  • BRI: 6.490 m3

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»Instandsetzung Verwaltungsgebäude, Landwirtschaftliche Sozialversicherung«
Thema: Nachhaltiges Bauen, Neubau, Verwalten

Das zwölfgeschossige Hochhaus der LSV ist prägend für die Stadteinfahrt im Stuttgarter Süden.
Die notwendige Instandsetzung von Hochhaus und Flachbau wurde als Chance genutzt, dem Gebäude eine neue Identität zu verleihen. Ziel war die Schaffung offener, großzügiger, loftartiger Büroflächen mit natürlicher Belichtung und Belüftung.
Durch die Flächennutzung des ehemaligen Treppenhauses konnten dreiseitig natürlich belichtete Teambereiche mit Gemeinschaftszonen (Teeküchen + »hot desks«) und Einzelbüros geschaffen werden. Die Treppenerschliessung und ein zusätzlicher Feuerwehraufzug wurden an der Südseite »vor« das Gebäude gestellt. Dazwischen entstehen Loggien, die als Pausenflächen dienen.
Im obersten Geschoss, dem ehemaligen Technikgeschoss, entstand ein Konferenzbereich, der über ein zweigeschossiges Foyer mit großzügigem Luftraum mit dem darunter liegenden Geschoss verbunden ist. In diesen beiden obersten Etagen besteht die Möglichkeit, den durch die neue Doppelfassade entstehenden Zwischenraum zu begehen und einen Rundumblick zu genießen. Darüber hinaus reduzieren die Doppelfassaden die Schallbelastung durch den Verkehr und dienten der innenliegenden Holzfassade als Witterungsschutz. Durch die windgeschützte Lage im Fassadenzwischenraum ist auch der Sonnenschutz durchgehend gesichert.
Das äußere Erscheinungsbild des Hauses ist stark von der natürlichen Farbigkeit der Materialien Beton, Stahl, Glas und Holz geprägt. Der plastische und reliefartige Einsatz der Materialien erzeugt räumliche Tiefe und ein Spiel von Licht und Schatten. Nur die Innenwände sind mit warmen Farben versehen. Durch die Anordnung der Farbstreifen, die an die Realteilung der Felder in der Region erinnern sollen, entstehen geschossweise unterschiedliche Farbkombinationen, die zu einer Individualisierung der einzelnen Geschosse beitragen und einen inhaltlichen Bezug zur Landwirtschaftlichen Sozialversicherung herstellen. Diese Farbwelt erschließt sich dem Betrachter von außen nur nachts, wenn der Kern angeleuchtet wird.
Aus ökologischen Gründen war das zentrale Ziel der Erhalt des Bestandes und dessen energetische Sanierung. Das Energiekonzept umfasst die passive Solarnutzung über die Doppelfassade, Wärmetauscher mit freier Kühlung sowie Energieeinsparung durch tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung mit Hilfe von Präsenzmeldern. Darüber hinaus wurde erstmalig in Deutschland eine Bauteilaktivierung der Bestandsdecken über Kapillarrohrmatten geplant.
Auch andere ökologische Aspekte wurden berücksichtigt – so konnte durch intelligentes Flächenmanagement wie die Nutzung ehemaliger Verkehrsflächen und der Umbau des Technikgeschosses in Besprechungsräume zusätzliche Flächenversiegelung verhindert werden.


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Instandsetzung Verwaltungsgebäude, Landwirtschaftliche Sozialversicherung

Instandsetzung Verwaltungsgebäude, Landwirtschaftliche Sozialversicherung

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Die notwendige Instandsetzung von Hochhaus und Flachbau wurde als Chance genutzt, dem Gebäude eine neue Identität zu verleihen. Ziel war die Schaffung offener, großzügiger, loftartiger Büroflächen mit natürlicher Belichtung und Belüftung.


Nachhaltiges Bauen, Neubau, Verwalten
»Instandsetzung Verwaltungsgebäude, Landwirtschaftliche Sozialversicherung«


  • Bauherr: Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft, Landw. Krankenkasse
  • Nutzung: Verwaltungsgebäude
  • Realisierungszeitraum: 01/2002 – 07/2003
  • Standort: Vogelrainstr. 25, Stuttgart
  • Auszeichnungen: Beispielhaftes Bauen Stuttgart 2007, Deutscher Verzinkerpreis 2005
  • BGF: 1.700 m2
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»Instandsetzung Verwaltungsgebäude, Landwirtschaftliche Sozialversicherung«

Das zwölfgeschossige Hochhaus der LSV ist prägend für die Stadteinfahrt im Stuttgarter Süden.
Die notwendige Instandsetzung von Hochhaus und Flachbau wurde als Chance genutzt, dem Gebäude eine neue Identität zu verleihen. Ziel war die Schaffung offener, großzügiger, loftartiger Büroflächen mit natürlicher Belichtung und Belüftung.
Durch die Flächennutzung des ehemaligen Treppenhauses konnten dreiseitig natürlich belichtete Teambereiche mit Gemeinschaftszonen (Teeküchen + »hot desks«) und Einzelbüros geschaffen werden. Die Treppenerschliessung und ein zusätzlicher Feuerwehraufzug wurden an der Südseite »vor« das Gebäude gestellt. Dazwischen entstehen Loggien, die als Pausenflächen dienen.
Im obersten Geschoss, dem ehemaligen Technikgeschoss, entstand ein Konferenzbereich, der über ein zweigeschossiges Foyer mit großzügigem Luftraum mit dem darunter liegenden Geschoss verbunden ist. In diesen beiden obersten Etagen besteht die Möglichkeit, den durch die neue Doppelfassade entstehenden Zwischenraum zu begehen und einen Rundumblick zu genießen. Darüber hinaus reduzieren die Doppelfassaden die Schallbelastung durch den Verkehr und dienten der innenliegenden Holzfassade als Witterungsschutz. Durch die windgeschützte Lage im Fassadenzwischenraum ist auch der Sonnenschutz durchgehend gesichert.
Das äußere Erscheinungsbild des Hauses ist stark von der natürlichen Farbigkeit der Materialien Beton, Stahl, Glas und Holz geprägt. Der plastische und reliefartige Einsatz der Materialien erzeugt räumliche Tiefe und ein Spiel von Licht und Schatten. Nur die Innenwände sind mit warmen Farben versehen. Durch die Anordnung der Farbstreifen, die an die Realteilung der Felder in der Region erinnern sollen, entstehen geschossweise unterschiedliche Farbkombinationen, die zu einer Individualisierung der einzelnen Geschosse beitragen und einen inhaltlichen Bezug zur Landwirtschaftlichen Sozialversicherung herstellen. Diese Farbwelt erschließt sich dem Betrachter von außen nur nachts, wenn der Kern angeleuchtet wird.
Aus ökologischen Gründen war das zentrale Ziel der Erhalt des Bestandes und dessen energetische Sanierung. Das Energiekonzept umfasst die passive Solarnutzung über die Doppelfassade, Wärmetauscher mit freier Kühlung sowie Energieeinsparung durch tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung mit Hilfe von Präsenzmeldern. Darüber hinaus wurde erstmalig in Deutschland eine Bauteilaktivierung der Bestandsdecken über Kapillarrohrmatten geplant.
Auch andere ökologische Aspekte wurden berücksichtigt – so konnte durch intelligentes Flächenmanagement wie die Nutzung ehemaliger Verkehrsflächen und der Umbau des Technikgeschosses in Besprechungsräume zusätzliche Flächenversiegelung verhindert werden.


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