Schulzentrum Bönnigheim
Bauen im Bestand, Bildung, Holzbau, Nachhaltiges Bauen

  • Verfahrensart: VgV-Verfahren
  • Bauherr: Stadt Bönnigheim
  • Nutzung: Bildung
  • Standort: Bönnigheim

Das Schulzentrum Bönnigheim mit ca. 1600 Schülerinnen und Schülern setzt sich aus einer Grundschule, einer Realschule und einem Gymnasium zusammen.
Da die aktuellen räumlichen Gegebenheiten den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht werden, ist ein umfänglicher Umbau und eine Erweiterung vorgesehen. Eine neue Mensa, neue Schulräume sowie neue Räumlichkeiten für die Bibliothek sind geplant. Eine barrierefreie Erschließung wird durch den Einbau von Aufzügen gewährleistet.

Gleich drei Bauaufgaben ergeben sich für den Bau II aus dem Jahr 1978. An das bestehende Gebäude wird im Norden und im Westen angebaut.

Im Erdgeschoss entsteht eine Mensa, die über raumhohe Fenster natürlich belichtet wird und auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Eine flexible Nutzung in Form von unterschiedlichen Raumgrößen ist durch Trennwände möglich.

Das 1. Oberschoss wird ebenfalls erweitert und entsprechend an die neue Form des Erdgeschosses angepasst. Dorthin wird die Stadtbücherei der Stadt Bönnigheim verlagert, die bisher im Erdgeschoss untergebracht war. Sie soll auch unabhängig vom Schulbetrieb genutzt werden können, wodurch entsprechende Nebenräume – Sanitärräume, Lager, Personalraum etc. – erforderlich sind. Für die 24h geöffnete Bibliothek ist ein neues Konzept vorgesehen. Im Zuge der Digitalisierung und des damit einhergehenden Verlusts ihres Informationsmonopols soll die Bibliothek einen lebendigen Erlebnisraum bieten – mit hoher Aufenthaltsqualität und vielfältigen Möglichkeiten, sich auszutauschen und weiterzubilden.

Darüber hinaus wird das Gebäude durch ein 2. Obergeschoss aufgestockt. Es entstehen 6 Klassen und ein Differenzierungsraum für die Realschule. Vier Klassen sind als Cluster konzipiert und gruppieren sich um einen zentralen offenen Lernbereich mit natürlicher Belichtung.

Der Rohbau des Bestands (Bodenplatte und Geschoßdecken) wird erhalten und ebenso wie das Tragwerk für die Aufstockung ertüchtigt. Für das Tragwerk der Erweiterung ist eine leichte Holzkonstruktion vorgesehen. Die Außenwände sind nur mit nachhaltigen Materialien wie Holz und Lehm geplant. Auf der Nordseite besteht die Fassade teilweise aus 30cm ungedämmtem Stahlbeton und wird mit Dämmplatten und einer vorgehängten Holzschalung versehen, um sie an das neue Fassadenbild anzupassen. Die Außenwände im 1.OG auf der Südseite werden erhalten.
Die Betonfertigteile der Bestandsfassaden werden dem Prinzip der Zirkularität entsprechend soweit wie möglich in die neuen Fassaden integriert. Auch die bestehenden Fenster aus dem Jahr 2009 werden wiederverwendet. Das Flachdach erhält eine extensive Dachbegrünung und eine aufgeständerte PV-Anlage.

Für den Umbau und die Erweiterung des Schulzentrums werden höchste Nachhaltigkeitsstandards angestrebt. Das Projekt zeigt eindrücklich, wie maximaler Bestandserhalt und die Wiederverwendung von Bauteilen funktionieren kann.

schließen
Schulzentrum Bönnigheim
Bauen im Bestand, Bildung, Holzbau, Nachhaltiges Bauen


Überblickschließen

Schulzentrum Bönnigheim

Schulzentrum Bönnigheim

Für den Umbau und die Erweiterung des Schulzentrums werden höchste Nachhaltigkeitsstandards angestrebt. Das Projekt zeigt eindrücklich, wie maximaler Bestandserhalt und die Wiederverwendung von Bauteilen funktionieren kann.

Dem Prinzip der Zirkularität folgend, werden die Betonfertigteile der Bestandsfassade in die neue Fassade integriert. Auch die bestehenden Fenster aus dem Jahr 2009 werden wiederverwendet.


Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

Mehr Informationen über unsere Datenschutzbestimmungen