»Wohn- und Geschäftshaus Stuttgarter Tor«
Thema: Holzbau, Nachhaltiges Bauen, Neubau, Verwalten, Wohnen

  • Verfahrensart: Mehrfachbeauftragung
  • Bauherr: Schöller-Gruppe
  • Nutzung: Verwalten + Wohnen
  • Standort Reutlingen

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»Wohn- und Geschäftshaus Stuttgarter Tor«
Thema: Holzbau, Nachhaltiges Bauen, Neubau, Verwalten, Wohnen

Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung ist der Entwurf für das Wohn- und Geschäftshaus „Stuttgarter Tor“ in Reutlingen entstanden. Neben weiteren großen Bauprojekten in Reutlingens „City Nord“ sollte auch ein Hochhaus („Stuttgarter Tor“) geplant werden, das dem Quartier ein gänzlich neues Erscheinungsbild verleiht und es zum Wohnen und Arbeiten attraktiver macht.
Das von uns geplante 18-geschossige Hochhaus trägt durch die Schaffung von Wohnraum, Praxen sowie Gewerbe- und Büroflächen zur Nachverdichtung bei und beugt weiterem Flächenfraß und Zersiedelung vor. Es bildet einen neuen, prägnanten, selbstbewussten Hochpunkt in der Stadt, der sich selbstverständlich in die Umgebung einfügt.
Die geplante modulare Bauweise des Hochhauses führt zu einer hohen Nutzungsflexibilität und ermöglicht jederzeit eine Umnutzung sowie eine geschossübergreifende Verbindung der Flächen. Die Installationsschächte sind rund um den Kern angeordnet, was zu einer großen Flexibilität sowohl für die Wohnungen als auch für die Büros und Praxen führt. Die Dimensionierung der Büroflächen lässt sämtliche Büroformen zu. Darüber hinaus kann durch einen hohen Vorfertigungsgrad bei der geplanten modularen Holzbauweise die Bauzeit um mind. 50% reduziert werden, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit deutlich erhöht.

Der Gesamtanteil des Baustoffes Holz an der tragenden Konstruktion des 18-geschossigen Hochhauses liegt bei über 60%. Die Tragkonstruktion des Gebäudes ist als weitestgehend vorgefertigte Skelettkonstruktion mit aussteifenden Kernen und Wandscheiben geplant. Strukturell lässt sich das Gebäude in zwei Hauptbereiche unterteilen. Die Untergeschosse und das Erdgeschoß sind in Stahlbetonbauweise vorgesehen. Die Obergeschosse in Holz-Beton-Mischbauweise – vollständig vorgefertigte Holz-Beton-Verbunddecken und Massivholzelemente in Fassadenebene. Die vollständig im Werk vorgefertigten Holz-Beton-Verbunddecken mit Spannweiten von bis zu 8 m werden aus massiven ca. 20-25 cm dicken Brettsperrholzelementen und einer ca. 10-15 cm dünnen, ebenfalls vorgefertigten Stahlbetonplatte zusammengesetzt. Die schubsteife Verbindung zwischen beiden Platten wird mit Hilfe von selbstbohrenden Holzgewindeschrauben sichergestellt. Im Falle des Rückbaus lassen sich die Schrauben lösen und die Betonplatten sowie die Brettsperrholzelemente können entweder wiederverwendet oder sortenrein entsorgt werden.
Setzt man die CO2-Bilanz des geplanten Holztragwerks in Relation zur Bilanz eines vergleichbaren Stahlbetontragwerks, ergibt sich eine Einsparung von ca. 1.000.000 kg CO2. Ein durchschnittlicher PKW mit 140g CO2-Ausstoß/km könnte mit dieser Kohlendioxidmenge ca. 180 Mal die Erde umrunden.


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Wohn- und Geschäftshaus Stuttgarter Tor

Wohn- und Geschäftshaus Stuttgarter Tor

Der Gesamtanteil des Baustoffes Holz an der tragenden Konstruktion des 18-geschossigen Hochhauses liegt bei über 60%. Setzt man die CO2-Bilanz des geplanten Holztragwerks in Relation zur Bilanz eines vergleichbaren Stahlbetontragwerks, ergibt sich eine Einsparung von ca. 1.000.000 kg CO2.


Holzbau, Nachhaltiges Bauen, Neubau, Verwalten, Wohnen
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Holzbau, Nachhaltiges Bauen, Neubau, Verwalten, Wohnen
»Wohn- und Geschäftshaus Stuttgarter Tor«

Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung ist der Entwurf für das Wohn- und Geschäftshaus „Stuttgarter Tor“ in Reutlingen entstanden. Neben weiteren großen Bauprojekten in Reutlingens „City Nord“ sollte auch ein Hochhaus („Stuttgarter Tor“) geplant werden, das dem Quartier ein gänzlich neues Erscheinungsbild verleiht und es zum Wohnen und Arbeiten attraktiver macht.
Das von uns geplante 18-geschossige Hochhaus trägt durch die Schaffung von Wohnraum, Praxen sowie Gewerbe- und Büroflächen zur Nachverdichtung bei und beugt weiterem Flächenfraß und Zersiedelung vor. Es bildet einen neuen, prägnanten, selbstbewussten Hochpunkt in der Stadt, der sich selbstverständlich in die Umgebung einfügt.
Die geplante modulare Bauweise des Hochhauses führt zu einer hohen Nutzungsflexibilität und ermöglicht jederzeit eine Umnutzung sowie eine geschossübergreifende Verbindung der Flächen. Die Installationsschächte sind rund um den Kern angeordnet, was zu einer großen Flexibilität sowohl für die Wohnungen als auch für die Büros und Praxen führt. Die Dimensionierung der Büroflächen lässt sämtliche Büroformen zu. Darüber hinaus kann durch einen hohen Vorfertigungsgrad bei der geplanten modularen Holzbauweise die Bauzeit um mind. 50% reduziert werden, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit deutlich erhöht.

Der Gesamtanteil des Baustoffes Holz an der tragenden Konstruktion des 18-geschossigen Hochhauses liegt bei über 60%. Die Tragkonstruktion des Gebäudes ist als weitestgehend vorgefertigte Skelettkonstruktion mit aussteifenden Kernen und Wandscheiben geplant. Strukturell lässt sich das Gebäude in zwei Hauptbereiche unterteilen. Die Untergeschosse und das Erdgeschoß sind in Stahlbetonbauweise vorgesehen. Die Obergeschosse in Holz-Beton-Mischbauweise – vollständig vorgefertigte Holz-Beton-Verbunddecken und Massivholzelemente in Fassadenebene. Die vollständig im Werk vorgefertigten Holz-Beton-Verbunddecken mit Spannweiten von bis zu 8 m werden aus massiven ca. 20-25 cm dicken Brettsperrholzelementen und einer ca. 10-15 cm dünnen, ebenfalls vorgefertigten Stahlbetonplatte zusammengesetzt. Die schubsteife Verbindung zwischen beiden Platten wird mit Hilfe von selbstbohrenden Holzgewindeschrauben sichergestellt. Im Falle des Rückbaus lassen sich die Schrauben lösen und die Betonplatten sowie die Brettsperrholzelemente können entweder wiederverwendet oder sortenrein entsorgt werden.
Setzt man die CO2-Bilanz des geplanten Holztragwerks in Relation zur Bilanz eines vergleichbaren Stahlbetontragwerks, ergibt sich eine Einsparung von ca. 1.000.000 kg CO2. Ein durchschnittlicher PKW mit 140g CO2-Ausstoß/km könnte mit dieser Kohlendioxidmenge ca. 180 Mal die Erde umrunden.

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